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Waitz: Einigung zu CO2-Reduktion von Neuwagen ist kein großer Wurf

Grüne: Druck der BürgerInnen und des EU-Parlaments hat zu kleinen Verbesserungen geführt

"Das ist kein Grund zu jubeln", kommentiert Thomas Waitz, EU-Abgeordneter der Grünen die Einigung von Rat und Parlament, den CO2-Ausstoß von Neuwagen bis 2030 um 37,5% zu reduzieren. "Im Gegenteil, das Ergebnis ist mit den Zielen des Pariser Abkommens nicht vereinbar und steht im Gegensatz zu den vollmundigen Versprechen der EU-Staaten bei der Klimakonferenz in Katowice. "

Nach zähen Verhandlungen ist es den VertreterInnen des EU-Parlaments gelungen, ehrgeizigere Grenzwerte durchzusetzen - die Ratsposition war bei untragbaren 35% gelegen. Zudem wurden einige Lücken geschlossen.

"Das EU-Parlament hat die Stimmen von zigtausenden BürgerInnen, die rasches und ehrgeiziges Handeln gegen die Klimakrise einfordern, ernstgenommen. Einige EU-Mitgliedstaaten, allen voran Deutschland, haben jedoch eher den Interessen der Autoindustrie Gehör geschenkt, anstatt für die Zukunft des Planeten Verantwortung zu übernehmen. Ministerin Köstinger und Kommissar Canete haben noch letzte Woche mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz angekündigt - davon war schon bei der ersten Nagelprobe kaum mehr was zu spüren", so Waitz.

Rückfragehinweis:    DI in IRMI SALZER    Referentin für Agrarpolitik - MEP Thomas Waitz    DIE GRÜNEN- GREENS/EFA    Wiedner Hauptstraße 40/1. Gartenstiege/Top 14. 1040 Wien . Österreich    M +43 (699) 11 82 76 34  

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OTS0006    2018-12-18/07:33

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